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Heiterkeit und stille Freude
( Die Gratulanten 1850)
Gaukle stets im Rosenkleide
Dir um Auge, Herz und Sinn!
Ohne Leiden, ohne Kummer
Flieh, wie leichter Morgenschlummer
Heiter Dir das Leben hin.
Nichts von dem, was Thoren reizet,
Und wo nach der Haufe geizet,
Nichts von diesem reize Dich!
Fühle Dich mit dem zufrieden,
Was das Schicksal dir beschieden;
Lebe glücklicher, als ich!
Denke meiner bis zum Tage,
Wo mich einst das Schicksal ruft,
Weile dann mit sanfter Klage
Liebend noch an meiner Gruft!
Denke dann so mancher Stunde,
Die uns hohe Wonne gab,
Und es tön' aus deinem Munde:
"Ruhe sanft im kühlen Grab!"
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