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Es endet. - Durch die Lüfte hin
( Karl Stieler )
Webt's wie ein feiner, blauer Schleier,
Und um die schöne Königin
Wirbt Wintertod - ein rauer Freier!
Doch eisig, wie der Reif der Nacht
Will sie sich nimmer ihm ergeben.
Ohnmächtig glänzt der Sonne Pracht;
In dumpfes Schweigen sinkt das Leben,
Das Leben all auf Wald und Flur,
In Wellenschlag und Windeswehen. -
Es steht im Antlitz der Natur
Unsagbar tief ein letztes Flehen!
Ich aber zieh am Waldgrund hin
Den schon die welken Blätter färben,
Und möchte bitten auf den Knien:
Stirb nicht!" - Du bist zu schön zum Sterben!
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