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Das Lied vom Mond
(Fr. v. Fallersleben)
Wer hat die schönsten Schäfchen?
Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel drüben wohnt.
Er kommt am späten Abend,
wenn Alles schlafen will,
hervor aus seinem Hause
zum Himmel leis' und still.
Dann weidet er die Schäfchen
auf seiner blauen Flur,
denn all' die weißen Sterne
sind seine Schäfchen nur.
Sie tun sich nichts zu Leide
hat eins das and're gern,
und Schwestern sind und Brüder
da droben Stern an Stern.
Wenn ich gen Himmel schaue
so fällt mir immer ein:
O lass uns auch so freundlich
wie diese Schäfchen sein!
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