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Ihr, die ihr die Triebe des Herzens
kennt
( Nach Beaumarchais v. Abbate da Ponte)
Sprecht, ist es Liebe, was hier so brennt?
Euch will ich klagen, wie mir geschieht,
Ihr mögt mir sagen, was in mir glüht.
Ein banges Drücken presst mir das Herz.
Bald ist's Entzücken, bald ist es Schmerz;
Bald vor Verlangen kocht mir das Blut,
Dann füllt ein Bangen die wilde Glut.
Oft naht mir Armen im Traum das Glück
Doch ohn' Erbarmen weicht es zurück;
Warum ich lebe, ich sah' es nicht,
Wonach ich strebe, ich weiß es nicht.
Ein brennend Feuer verzehrt mein Herz,
Und doch, wie teuer ist mir der Schmerz!
Ihr, die ihr die Triebe des Herzens kennt,
Sprecht, ist es Liebe, was hier so brennt?
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