| |
A bissel Lieb und a bissel Treu
(Friedrich Silcher)
und a bissel Falschheit
ist alleweil darbei.
Die Kirschen sind zeitig,
die Kirschen sind gut,
und wenn `s Mädle vorbeigeht,
no lupft mer's de Hut.
Dort unten im Tale
geht `s Bächle so trüb,
und i kann der's net hehle,
i han de so lieb.
Und wenn i der's zehnmal sag,
dass i de lieb,
und du geift mir koi Antwort,
so wird mer's ganz trüb.
Wenn i wisberl,
wenn i schrei,
und du hörst me net glei,
so muss i verstehn,
dass i weiter soll gehen.
|
|