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All Abend, bevor ich geh zur Ruh
(Franz Abt)
blick ich hinaus in die Nacht,
und wenn ich ein helles Sternlein dann seh,
das leuchtend am Himmel mir wacht,
dann denke ich an deine blauen Äugelein,
die klar wie die Sterne wohl sind,
und ich rufe aus der Ferne dann:
Gute Nacht, du mein herziges Kind!
Und wenn am Himmel die Sternlein nicht stehn,
kein einziges freundlich mir lacht,
wenn dort oben düster die Wolken gehn,
und dunkel und trübe die Nacht,
dann denk ich an deine Locken, die schwarz,
die schwarz wie die Nacht wohl sind,
und ich rufe aus der Ferne dann:
Gute Nacht, du mein herziges Kind!
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