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Schifferlied
( v. Brassier)
Das Schiff streicht durch die Wellen, Fidelin;
vom Ost die Segel schwellen, Fidelin.
Verschwunden ist der Strand
in die Ferne. Ach wie gerne
wär ich in dem Heimatland,
Fidelin, Fidelin!
Ihr dunkelblauen Wogen, Fidelin,
wo kommt ihr hergezogen? Fidelin.
Kommt ihr vom fernen Strand?
Lasst sie rollen, denn sie sollen
noch zurück ins Heimatland,
Fidelin, Fidelin!
Und bei der Wellen Rauschen, Fidelin,
wird sie am Ufer lauschen, Fidelin.
O, dann eilt hin zu ihr,
sie zu grüßen, sie zu küssen,
sagt ihr viel, recht viel von mir,
Fidelin, Fidelin!
Wenn hoch die Wogen brausen, Fidelin,
und wild die Stürme sausen, Fidelin
so denk ich nur an dich,
dass mir bliebe deine Liebe,
und kein Sturm erschüttert mich,
Fidelin, Fidelin!
Was ich jetzt von fern muss singen, Fidelin,
bald soll dir's näher klingen, Fidelin;
meine Fahrt ist bald vorbei.
Meine Lieder bring ich wieder
und mit ihnen meine Treu,
Fidelin, Fidelin!
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