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Ich gehe meinen Schlendrian
(Vereins und Taschenliederbuch 1865)
und trinke meinen Wein,
und wenn ich nicht bezahlen kann,
so ist die Sorge mein.
Ja, schlüg ich auch dies Glas
in hunderttausend Trümmern,
so hat sich doch kein Mensch,
kein Mensch darum zu kümmern.
Ich gehe meinen Schlendrian,
zieh an, was mir gefällt;
und wenn ich's nicht mehr tragen kann,
so mach ich es zu Geld.
Und sollte auch mein Hemd
durch tausend Löcher schimmern,
So hat sich doch kein Mensch,
kein Mensch darum zu kümmern.
Ich gehe meinen Schlendrian
bis an mein kühles Grab,
und schlüge auch der Sensenmann
den letzten Segen ab.
Ja, sollte ich auch dereinst noch
in der Hölle wimmern,
so hat sich doch kein Mensch,
kein Mensch darum zu kümmern.
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