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Ich war Brandfuchs noch an Jahren
(C.Graf 1821)
Zwei Semester zählt' ich nur,
Und ich dachte nicht ans Sparen,
Folgte meiner Brüder Spur.
R. R. gab uns fette Weide,
Er bediente unsern Bund,
Alles nahm ich auf die Kreide
Und war immer auf dem Hund.
Wo drei Tische einsam stehen,
Trank ich manchen Rausch mir an:
Heimwärts konnt' ich kaum mehr gehen,
Taumelnd schritt ich meine Bahn.
War Kommers ertönten Lieder
Aus des Branders voller Brust,
Dann erst trank ich alles nieder
In bachantisch wilder Lust.
Auf den weinbelaubten Höhen
Hab' ich oftmals auch gebockt;
Manches As musst mir entgehen,
Mancher Zehner ward entlockt.
Zwar die Mädchen sind mir lieber,
Doch ich scheute die Gefahr,
Denn schon mancher klagte drüber,
Daß er allzu glücklich war.
Lieber als des Hofrats Lehren
War mir stets der Schläger Klang;
Wer wird leer Worte hören,
Wen der Burschengeist durchdrang
Wer wird im Kollegium schwitzen!
Wen empört's nicht die Natur,
Wenn die blanken Hieber blitzen,
Wenn begrenzt wird die Mensur?
Ob ich auch Kollegia schwänzte,
Fehlt' ich im Kommershaus nie,
Ob ich manches Glas kredenzte,
Manchen Schoppen wieder gab.
Brüder, ehrt das Burschenleben,
Brüder, `s ist so eng begrenzt,
Darum lasst die Lehr' euch geben:
Pauket wacker, trinkt und schwänzt!
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