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O Aegir, Herr der Fluten
(Kaiser Wilhelm II)
Dem Nix und Neck sich beugt,
Im Morgensonnengluten
Die Heldenschar sich neigt!
In grimmer Fehd wir fahren
Hin an den fernen Strand;
Durch Sturm, durch Fels und Klippe
Führ uns in Feindesland.
Will uns der Neck bedräuen,
Versagt uns unser Schild,
So wehr dein flammend Auge
Dem Ansturm noch so wild !
Wie Frithjof auf Ellida
Getrost durchfuhr dein Meer
So schirm auf diesem Drachen
Uns, deiner Söhne Heer !
Wenn in dem wilden Horste
Sich Brünn und Brünne drängt,
Den Feind, vom Stahl getroffen,
Die Schildesmaid umfängt,
Dann töne hin zum Meere
Mit Schwert und Schildesklang,
Dir, hoher Gott zur Ehre,
Wie Sturmwind unser Sang!
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